Chia
Viele Menschen schwören auf die Wirkung von Chia-Samen © panthermedia.net / handmadepictures

Superfoods erhalten hierzulande immer mehr Anhänger. Auch die Chia-Samen aus dem südamerikanischen Mexiko machen als Heil- sowie Nahrungsmittel von sich reden. Doch was steckt konkret hinter den angeblichen „Wundersamen“ und von welcher Pflanze stammen sie?

Uraltes Grundnahrungsmittel, das es in sich hat

Das neue Superfood war bereits bei den alten Mayas ein beliebtes Lebensmittel. Die Chia-Samen sollen viele Stoffe enthalten, die den menschlichen Organismus positiv beeinflussen; darunter etwa Eisen, Kalium, Kalzium sowie Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Die Samen stammen von der Pflanze Salvia Hispanica; aus der Familie der Lippenblütler. Angeblich können diese Samen Menschen mit nur einem Teelöffel für 24 Stunden mit allen benötigten Nährstoffen versorgen.

In der Sprache der Maja steht „Chia“ für „Stärke“

Reformhäuser und Bioläden haben längst das Superfood Chia für sich als zusätzliche Einnahmequelle entdeckt. Auch beim Bäcker finden sich die Samen bereits auf Brötchen. Mittlerweile kursieren zudem viele Rezepte, wie der Chia-Pudding, in denen die Samen zum Einsatz kommen. Die kleinen Körnchen lassen sich bis zu fünf Jahren bevorraten. Auch einige Ernährungsberater schwören mittlerweile auf das vielversprechende Superfood. Angeblich wirkt sich der Chia-Samen positiv auf den Blutzuckerwert aus. Zudem sollen die kleinen Körner Linderung bei Arthrose und Gelenkschmerzen versprechen. Die kleinen Samen nehmen viel Flüssigkeit auf. Durch dieses aufquellen füllen sie zudem den Magen und halten lange satt. Dies ist ein Grund, warum viele Menschen das Superfood in ihren Ernährungsplan zum Abnehmen einbauen. Der absolut glutenfreie Samen kann zudem perfekt mit anderen Lebensmitteln kombiniert werden. Zu Müslis und Rohkostsalaten liefert das neu entdeckte Nahrungsmittel eine Fülle von vitaminreichen Inhaltsstoffen.

Dosierungshinweis von der efsa

In Europa sind Chia-Samen noch nicht lange auf dem Markt. Entsprechend wird empfohlen, einen Verzehrwert von 15 Gramm am Tag nicht zu überschreiten. Mit diesem Wert berücksichtigt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (efsa) die noch junge Markteinführung des Produkts. In anderen Ländern sind die Grenzwerte für die Einnahme wesentlich höher.