Böse Kombination: Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck
Böse Kombination: Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck

Immer häufiger erkranken Menschen an Bluthochdruck oder Diabetes, doch den wenigsten wird der Begriff metabolisches Syndrom bekannt sein. Bei dieser Bezeichnung handelt es sich nicht um eine eigenständige Krankheit, sondern um die Kombination von vier einzelnen Erkrankungen: Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes Typ 2 sind die sogenannten Wohlstandskrankheiten unserer Gesellschaft, begünstigt durch zu wenig Bewegung und ungesunder Ernährung. Leider wissen nur die wenigsten Patienten, dass diese Erkrankungen häufig gemeinsam auftreten. Expertenschätzungen zufolge erkranken pro Jahr etwa 25 von 100 Deutschen am Metabolischen Syndrom.

Möglicher Auslöser: Übergewicht

Wissenschaftler sind sich bislang noch nicht einig, wodurch das Metabolische Syndrom ausgelöst wird. Es scheint allerdings offensichtlich, dass vor allem bauchbetontes Übergewicht der Ursprung allen Übels ist. Meist leben die Betroffenen lange Zeit nur mit Übergewicht, bis schließlich auch Bluthochdruck oder Diabetes daraus resultieren.

Höheres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall

Das Tückische bei diesen Erkrankungen ist, dass sie schleichend und unbemerkt entstehen. Dadurch werden die Betroffenen meist erst bei einer Vorsorgeuntersuchung mit der Diagnose konfrontiert und auf die gesundheitlichen Gefahren hingewiesen. Bereits bei der Erkrankung mit einer der genannten Leiden ist das Risiko erhöht, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden. Treten drei oder sogar alle vier Krankheiten gemeinsam auf, ist der Patient besonders gefährdet, da sich die Erkrankungen gegenseitig begünstigen.

Vorbeugung und Vorsorgen in Eigenverantwortung

Vor allem in Industrieländern wie Deutschland oder den USA ist Fettleibigkeit ein immer größer werdendes Problem. Der Lebensstil ist für die Entstehung der Wohlstandskrankheiten ein ganz entscheidendes Kriterium. Mediziner sind sich einig, dass jeder Mensch am besten selbst vorbeugen kann. Ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung sind die wichtigsten Faktoren zur Vorbeugung des metabolischen Syndroms. Ein weiteres Kriterium ist der regelmäßige Besuch von Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt. Nur durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können schwere Folgeschäden verhindert werden.