Studie: Ehe macht wilde Männer zahm
Studie: Ehe macht wilde Männer zahm

Im Grunde sind Männer einsame Einzelgänger. Sehen sich gern als unsoziale Cowboys, welche durch die Weiten der großen Welt reiten. Heutzutage eher mit Auto, denn Pferd, aber dennoch ist dies ein Bild, welches offenbar auf viele der männlichen Zeitgenossen zutrifft. Das Bild kommt jedoch ins Wanken, wenn man dem Mann eine Komponente hinzufügt – nämlich die Frau. Frauen machen die Männer offenbar sozialer. Der stete Drang zur Zähmung hat schon aus so manchem wilden Hengst einen Pantoffelträger gemacht. Frauen kitzeln die weiche Seite des Mannes hervor und verwischen dessen typisch männliche Eigenschaften und kleine Schwächen.

Studie: Ehe verändert Sozialverhalten

Eine Studie amerikanischer Psychologen, welche im Archives of General Psychiatry veröffentlicht wurde, belegt nun: Die Ehe verändert das Sozialverhalten des Mannes. Es wird nämlich ein besseres, weniger unsoziales. Aus dem Einzelgänger, kann ein kommunikativer Partner werden.

Ehe macht Männer sozialer und weniger kriminell

Die Studie, die auf dem Vergleich des Sozialverhaltens bei Zwillingen basiert, kommt zum folgenden Schluss: Verheiratete Männer sind weniger asozial. Des weiteren ist die Eheschließung an sich bereits ein Indikator für eine größere Sozialkompetenz des Mannes – verglichen mit unverheirateten Geschlechtsgenossen. Nach der Hochzeit jedoch werden die Männer noch handzamer. Mit antisozialen Charakterzügen sind vor allem kriminelles Verhalten, Lügen oder Agressionen gemeint. Bereits andere Studien kamen zu dem Schluss, dass verheiratete Männer weniger Verbrechen begehen. Demnach könne das Risiko ein Verbechen zu begehen durch die Instituton der Ehe um 35 Prozent gesenkt werden.

Gesundheitliche Auswirkungen der Ehe

Doch nicht nur das Sozialverhalten, auch für die Gesundheit hat die Eheschließung seine Auswirkungen. Verheiratete Menschen leben im Schnitt länger, sie werden weniger depressiv und leiden seltener an Herzkrankheiten. Neuere Studien belegen allerdings auch eine Rückläufigkeit dieser Wahrscheinlichkeiten.