332.000 Euro gibt der durchschnittliche deutsche Autofahrer in seinem Autofahrerleben für seine Fahrzeuge aus. Größter Posten sind die Anschaffungskosten. Auf Platz 2 folgen schon die stetig steigenden Kraftstoffkosten.

Die private Autofahrerkarriere kostet richtig viel Geld. Konkret soll es sich dabei um die stolze Summe von 332.000 Euro handeln – im Durchschnitt. Das nimmt der durchschnittliche Auto-Fahrer in seinem ganzen Leben in die Hand, um mit Autos von A nach B zu kommen.
Die Anschaffungskosten schlagen dabei laut DAT mit 116.000 Euro zu Buche – natürlich für mehrere Fahrzeuge, die nacheinander gekauft werden. Für die Kraftstoffkosten muss der Autofahrer satte 78.900 Euro auf den Tisch blättern. Auf Platz 3 folgen die Kosten für Versicherung und Steuern mit 58.100 Euro.
Die Garage schlägt mit 20.300 Euro zu Buche. Für Waschen und Pflegen gehen 16.900 Euro drauf. Für Verschleißteile und Reifen müssen 15.200 Euro bezahlt werden. Wartung und Ölnachfüllen kommt auf 13.000 Euro. Und die Nebenausgaben summieren sich auf stolze 12.700 Euro.

Besonders kräftig steigen die Kraftstoffkosten. Nimmt man das Jahr 1995 als Index-100-Ausgangswert, stiegen die Lebenshaltungskosten auf 124,6, die Autokosten auf 141,6 und die Kraftstoffkosten auf 184,2 Euro im Jahre 2010. Kein Wunder also, dass sich 71% aller Befragten in einer Umfrage darüber beschweren, dass eben die Kraftstoffpreise so stark steigen. Nur Straßenschäden regen die Autofahrer noch mehr auf. 42% dieser Befragten sprechen sich dafür aus, dass sich der Staat für Steuersenkungen beim Kraftstoff einsetzen soll.