Unter Jugendlichen ist es relativ weit verbreitet, schon einmal Geld für den Autoführerschein bzw. dessen Erlangung auf die Seite zu legen. Denn schon seit jeher muss man es sich erst einmal leisten können, die Fahrschule zu besuchen. Wie viel Geld auf die Seite gelegt werden muss, hängt von mehreren Faktoren ab. Wer nun denkt, dass es ausschließlich darauf ankommt, wie viele Fahrstunden man benötigt und wie häufig man durch die Führerscheinprüfung rasselt, liegt nur bedingt richtig: Es gibt noch einen weiteren Kostenfaktor, der nicht zu unterschätzen ist – nämlich die Fahrschule selbst.

Die Wahl der Fahrschule wird von den meisten Leuten unterschätzt, was ein großer Fehler ist. Das Portal auto.de hat im Rahmen einer Untersuchung überprüft, welche Führerscheinkosten in den einzelnen Bundesländern anfallen. Das Ergebnis ist sehr deutlich: Die Führerscheinkosten können je nach Bundesland deutlich schwanken. Der Kostenunterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Bundesland liegt bei 620 Euro. Am günstigsten kann der Führerschein in Thüringen erlangt werden. Im Durchschnitt bezahlt der Fahrschüler 1.040 Euro – in Bayern werden hingegen 1.660 Euro fällig. Beim günstigsten Einzelanbieter in Thüringen kann der Führerschein bereits ab 1.000 Euro erlangt werden.

Natürlich lohnt es sich aufgrund dieser Kostenunterschiede nicht unbedingt, einen Wechsel des Wohnorts vorzunehmen. Allerdings sollte im Hinterkopf behalten werden, dass sich die Preise je nach Fahrschule sehr deutlich voneinander unterscheiden können. Angehende Fahrschüler sollten deshalb nichts überstürzen, sondern sich besser genau im Vorfeld informieren. Dazu gilt es sich lediglich mit mehreren Fahrschulen in Verbindung zu setzen und deren Preise zu erfragen. Wer so verfährt, kann seinen Führerschein relativ preiswert erlangen und somit auch Geld sparen.