Die meisten Autofahrer kennen das Problem mit dem Streusalz nur zu gut. Bei Fahrten an feuchten Tagen gilt es ständig die Scheibenwaschanlage zu betätigen. Auf der Windschutzscheibe lagert sich eine gräuliche Schicht ab, die die Scheibenwischer nicht vollständig beseitigen können. Besonders belastend ist das Fahren bei dichtem Verkehr: Die vorausfahrenden Fahrzeuge zerstäuben das Regen- oder Schmelzwasser, das mitsamt Salz- und Schmutzpartikeln fortlaufend auf die Windschutzscheibe einprasselt. Teilweise ist man in solchen Situationen fast nur noch mit dem Säubern der Windschutzscheibe beschäftigt.

Allerdings erreichen die Salz- und Schmutzpartikel noch ganz andere Bereiche des Fahrzeugs. Besonders der Karosserie und dem Unterboden tun sie alles andere als gut. Das Risiko geht besonders vom Salz aus: Es greift die Oberflächen an und kann für die Entstehung von Rost verantwortlich sein. Das Problem dabei: Wenn man die Salzschicht nicht entfernt, wirkt das aggressive Salz auch noch Monate später.

Wie „Spiegel Online“ schreibt, sollte spätestens im Frühling eine grundlegende Autowäsche erfolgen. Sobald man weiß, dass sich auf den Straßen so gut wie kein Salz mehr befindet, gilt es das Fahrzeug gründlich von Salz und Schmutz zu befreien. Es wird dazu geraten, das Fahrzeug im ersten Schritt mit dem Dampfstrahler zu reinigen und erst dann in eine klassische Waschanlage zu fahren. Eine konventionelle Waschanlage kann nämlich nicht sicherstellen, dass die gefährliche Salzschicht vollständig entfernt wird. Alternativ bietet es sich an, durch eine Waschstraße zu fahren, bei der das Fahrzeug manuell von Fachkräften mit dem Dampfstrahler gesäubert wird.

Übrigens sollte das Fahrzeug nicht nur rein äußerlich gereinigt werden. Auch im Motorraum sollte Salz und Schmutz unbedingt entfernt werden. Allerdings gilt es hierbei besonders vorsichtig zu sein: Was das Thema Motorwäsche betrifft, sollten sich Autobesitzer in jedem Fall an die Hinweise des Autoherstellers halten.