Bei der Entwicklung alternativer Antriebe spielt Daimler ganz weit vorne mit. Dies trifft besonders für den Elektroantrieb zu, der bereits seit Jahren am Smart erprobt wird. Dort ist man mittlerweile so fortgeschritten, dass der Kleinstwagen in naher Zukunft sogar in Serie gefertigt werden soll. Ab dem Jahr 2012 wird der Elektro-Smart die bestehende Smart-Palette als reguläres Modell ergänzen – und das nicht als Modell, das lediglich im Rahmen einer Kleinserie gefertigt wird. Daimler strebt bewusst die Serienproduktion mit ordentlichen Stückzahlen an.

Allerdings bietet der elektrifizierte Kleinstwagen nur ein eingeschränktes Absatzpotential. Zwar mag es zahlreiche Unternehmen geben, die sich für dieses Fahrzeug interessieren, doch so manch potentieller Kunde wird wohl abwinken, weil ihm zwei Sitzplätze einfach nicht reichen. Aus diesem Grund konzentriert man sich im Hause Daimler nicht nur auf die Elektrifizierung des Smart. In Zukunft sollen weitere Fahrzeugmodelle folgen und ebenfalls in Verbindung mit einem Elektroantrieb erhältlich sein.

So ist zum Beispiel bekannt, dass Daimler intensiv an der Mercedes B-Klasse forscht: Testfahrzeuge, die mit den unterschiedlichsten Antriebskonzepten bestückt sind, wurden in den Medien bereits unzählige Male abgebildet. Die gewonnenen Erkenntnisse möchte Daimler auf das kleinste Modell der Mercedes Palette transferieren: Wie der heise Verlag in seiner Autorubrik schreibt, soll auch die Mercedes A-Klasse elektrifiziert werden.

Die neue Generation der A-Klasse soll ebenfalls 2012 an den Start gehen. Zwar wird die Elektroversion (E-Cell) nicht sofort verfügbar sein, aber dennoch ist auch hier die Fertigung eines Serienmodells geplant. Aufgrund des größeren Raumangebots könnte das Fahrzeug eine breite Kundschaft ansprechen. Zumal auch die Reichweite vergrößert wurde. Nach aktuellem Stand soll es möglich sein, eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern zu erzielen. Der 90 PS starke Elektromotor soll das Fahrzeug auf bis zu 150 km/h beschleunigen können.