Mit einer ungewöhnlichen und kreativen Zeitungsbeilage versucht die Automarke Mitsubishi, seine Fahrzeuge an den Mann und an die Frau zu bringen. Die Kampagne ist auch im Internet unter www.fahndungs-erfolge.de zu bewundern.

Die Titelseite der Zeitungsbeilage verrät noch nicht, um welche Automarke es in dieser Werbung geht. Unter dem Motto „Gefasst?“ sind schwarzweiße Fotos von Passat Variant, Skoda Octavia, Opel Corsa, Suzuki Swift, Nissan Pathfinder und Nissan Navara zu sehen. Unter jedem Bild kann man das Statement einer Zeitung oder Autozeitschrft lesen, die sich kritisch mit dem jeweiligen Fahrzeugmodell auseinandersetzt.

Der Passat Variant wird beispielsweise von „auto motor und sport“ für die magere Serienausstattung kritisiert. Der Opel Corsa wird von Spiegel Online für seine fehlende Start-Stopp-Automatik angeprangert. Die schwarzweißen Fotos kommen quasi als Fahndungsfoto daher. Diese Fahrzeuge werden dringend gesucht. Die Werbaussage ist dann: Wer einen dieser Fahrzeuge fährt, soll sich bei der nächsten Mitsubishi-Dienstelle stellen, Reue zeigen – und erhält gegen Zahlung einer geringen Zuzahlung ein attraktives neues Mitsubishi-Modell.

Es handelt sich also um eine Inzahlungnahme- und Prämien-Aktion, die hier recht lustig konzipiert, getextet und gestaltet ist. Wenn man die Beilage aufblättert, sieht man ein Panorama-Bild des Mitsubishi-Outlander. Dazu ein Bild von „Peter S. aus Templin“, der einen Fahndungserfolg erzielt haben soll. Peter verrät natürlich nicht, welches Modell er vorher gefahren hat, freut sich aber über den Outlander, den er schon ab 8.449 Euro gekauft haben soll.

Auf den weiteren Seiten werden noch die Fahndungserfolge von „Frido E.“ und „Ilse K.“ vorgestellt: Dabei handelt es sich um den Lancer und den Colt. Im weiteren Verlauf werden noch die Mitsubishi-Modelle L200 und Pajero präsentiert. Angebote für Reifen, Wartung, Autogasanlage, Entertainment-System und Colt-Styling-Kit runden das Angebot ab. Was ein bisschen fehlt, ist der direkte Hinweis auf die anfangs zitierten Kritiken. Aber ansonsten ist diese Werbung mal wieder gut gelungen.