Die Ostdeutsche Versicherungs AG (OVAG) mit Sitz in Berlin hat beim Finanztest-Vergleichstest bei einigen Fallbeispielen erste Plätze belegt. Manche Autofahrer können also mit einem Wechsel zur OVAG jede Menge Geld sparen.

Wenn ein volljähriges Kind in der Familie ist, das auch Auto fährt, dann kann diese Familie mit der OVAG günstig fahren. In dieser Gruppe landete die OVAG auf dem ersten Platz. Damit ist die OVAG die günstigste Versicherung für Haftpflicht plus Vollkasko und Schutzbrief für dieses Fallbeispiel. 438 Euro im Jahr kostet der Beitrag. Im Vergleich zum teuersten Tarif im Test (1.675 Euro) können also über 1.200 Euro gespart werden.

Auch in der Fahranfänger-Kategorie konnte die OVAG sich gut behaupten. Hier landete die Assekuranz auf Platz 3 – und war nur 13 Euro teurer als der Testsieger in dieser Kategorie (WGV). Auch bei weiteren Fahranfänger-Musterbeispielen war die OVAG immer unter den zehn günstisten Anbietern. Die OVAG ist also gerade für Fahranfänger oder auch fahrende Kinder mit und ohne begleitendes Fahren eine gute Adresse, um Geld zu sparen.

Beim DISQ-Test der Service-Qualität war die OVAG leider nicht dabei. Ein Grund wurde bei DISQ nicht genannt – bei der OVAG wird das auch nicht kommuniziert. Auf der OVAG-Internetseite wird auch lediglich auf den Preis verwiesen – leider mit einem irrsinnigen Bildmotiv, mit dem man wahrscheinlich jüngere Zielgruppen ansprechen möchte, was sich ja auch in den Tarif-Angeboten wiederspiegelt: Auf dem Bild macht eine Frau „Auto-Surfing“ – sie fährt stehend auf dem Autodach mit. Daneben steht die Headline: „Optimal versichert. Kfz-Haftpflichtversicherung schon ab 5 Euro im Monat!*“. Zum Glück gibts bei der OVAG auch gleich eine passende Unfallversicherung…

Günstig ist die OVAG also – wie es um den Service für Neukunden oder im Schadensfall aussieht, lässt sich anhand der bekannten Daten nicht beurteilen.