Männer stehen auf Prestige, Frauen auf Vernunft

Zwei Themen sind wohl seit Jahrzehnten am Stammtisch – eben auch mit Frauen – tabu: Fußball und Autokauf. Denn Familienväter und emanzipierte Studienrätinnen liegen dabei meilenweit auseinander. Bestätigt wird dies durch eine Studie des Vergleichsportals Transparo, die von Wissenschaftlern der Fachhochschule Rosenheim begleitet wurde.

Demnach kommt es den Mannsbildern beim Neuwagenkauf in erster Linie auf Schnelligkeit und Motorisierung an, was zu Männerautos mit im Schnitt 115 PS führt, während sich Frauen mit 92 PS begnügen. Deutliche Unterschiede gibt es auch bei der Anschaffung eines Neuwagen: hierfür investieren Männer 24.200 Euro, Frauen nur 16.700 Euro.

Doch für diese Unterschied gibt es nicht der erklärlichen Tiefgang, weil Männer zwar mehr Geld fürs Auto ausgeben, sie aber nicht viel mehr damit unterwegs sind als Frauen, die gerade mal 900 Kilometer weniger fahren im Jahr.
Bei den Reizen durch die Marke des Fahrzeugs ist der Unterschied dann aber wieder deutlich: Frauen bescheiden sich eher mit einem neuen Mittelklasse- oder Kleinwagen von Renault, Fiat oder Hyundai, Männer geht es ums Prestige. Sie kaufen zwei mal öfters als Frauen einen neuen BMW oder Audi.

Für die Transparo-Vergleichsstudie wurde eine Stichprobe von 10.000 Kfz-Versicherungsverträgen von Alleinfahrern aus den Jahren 2010 bis 2012 erheben.

P.S.
Der “author“ ist 63 und fährt einen Renault Modus. Warum? Weil er diesen Typ mag. Er seiner Mobilität entspricht und das Auto selbst für die Fahrten an den Grün-Container praktisch ist…