Es sind vor allem junge Menschen, die sich an ihren Autos messen. Dies kann auf ganz unterschiedliche Art und Weise geschehen, beispielsweise mit der Teilnahme an Tuningwettbewerben. Doch nicht alle Fahrzeugbesitzer geben sich hiermit zufrieden, einige ziehen es vor, im Rennen gegeneinander anzutreten – und das leider im öffentlichen Straßenverkehr.

Eines der wesentlichen Probleme besteht darin, dass sich die Teilnehmer solcher Rennen nicht darüber im Klaren sind, welche Risiken sie dabei eingehen. Sie meinen ihre Fahrzeuge kontrollieren zu können, doch leider kann es ganz leicht zu Unfällen kommen, in die leider auch immer wieder unbeteiligte Dritte verwickelt sind. Hierum scheren sich einige Fahrer wenig, zumal sie auf ihren Versicherungsschutz hoffen – was jedoch ein Trugschluss ist.

Wer an illegalen Straßenrennen teilnimmt, fährt in solch einer Situation ohne Versicherungsschutz. Der Kaskoschutz geht definitiv verloren, da vollkommen unnötige Risiken eingegangen werden. Zugleich drohen auch Einbußen beim Haftpflichtschutz, zur Entschädigung der Opfer werden die Kosten zwar von den Versicherern übernommen, doch sie können Haftungsansprüche gegen ihre eigenen Kunden geltend machen. Je nach Ausmaß eines Schadens kann dies zur Folge haben, dass es hohe Kosten aus eigener Tasche zu tragen gilt – womöglich steht die gesamte finanzielle Existenz auf dem Spiel.

Im Übrigen sollten sich auch Beifahrer überlegen, ob ihr Verhalten clever ist. Wer als Beifahrer an einem illegalen Straßenrennen teilnimmt, geht zumindest das Risiko ein, bestraft zu werden. Ebenso wie der Fahrer begeht auch der Beifahrer eine Straftat, die mit einem hohen Bußgeld sowie dem Verlust der Fahrerlaubnis geahndet wird. Sollten andere Personen gefährdet worden sein, liegt eine Straftet vor – dann drohen richtig hohe Geld- oder sogar Freiheitsstrafen.