Wenn Apple in der TV-Werbung für iPhone Apps wirbt, erfolgt dies mit einer Selbstverständlichkeit, die ihresgleichen sucht – dabei müssen viele Leute zugeben, dass sie überhaupt nicht wissen, was eine App ist. Doch glücklicherweise ist dieser Begriff schnell erklärt: Der Begriff „App“ ist letztlich nichts anderes als eine Abkürzung für „Application“, was man auf Deutsch auch als „Anwendungsprogramm“ bezeichnen könnte. Es geht um Anwendungsprogramme für Smartphones.

Nun haben die Apps auch Einzug in die Welt des Automobils gehalten. Wie General Motors voll Freude verkündet, ist der Chevrolet Volt das erste Automobil, das via App und Smartphone mit seinem Besitzer kommunizieren kann. (Zur Information: Der Chevrolet Volt ist das sagenumwobene Elektroauto, mit dem General Motors neue Wege gehen und sich als zukunftweisender Automobilhersteller etablieren möchte. Obwohl noch nicht absehbar ist, wann das Auto in Serie gehen wird, rühren die Amerikaner immer wieder ordentlich in der Werbetrommel.)

Wer einen Tages einen Chevrolet Volt fährt, soll sich in der Lage befinden, verschiedene Daten in Echtzeit vom Fahrzeug abzufragen. So soll es unter anderem möglich sein, den Ladezustand bzw. den Ladefortschritt auf dem Smartphone zu verfolgen. Wie die „Autobild“ berichtet, soll es ebenfalls möglich sein, das Smartphone zur Fernsteuerung zu machen und somit Klimaanlage und Zentralverriegelung zu steuern. Des Weiteren existiert die Möglichkeit, ein Fahrtenbuch via App zu führen.

Hinsichtlich der Smartphone-Kompatibilität muss General Motors gelobt werden. Die App ist nämlich nicht nur für das iPhone, sondern auch für Geräte anderer Hersteller erhältlich. Smartphones aus dem Hause Blackberry sowie das Motorola Droid werden ebenfalls unterstützt.