KFZ-Versicherung Rabatte
Anhand bestimmter Faktoren kann die KFZ-Prämie sinken. © panthermedia.net / Filmfoto

Kfz-Versicherungen gehören neben den Steuern zu den größten jährlichen Ausgaben für Autobesitzer. Im Gegensatz zu den Steuerabgaben besteht bei den Kfz-Versicherungsbeiträgen jedoch die Möglichkeit, anhand bestimmter Faktoren zu sparen.

Einflussfaktoren bei der Versicherungssumme

Die Höhe von Kfz-Versicherungsbeiträgen wird von einer ganzen Reihe von Faktoren beeinflusst. Auf die meisten haben Autofahrer dabei kaum einen Einfluss. Dazu gehört beispielsweise das Alter des Halters, der Wohnort, die Typklasse des Fahrzeugs oder die Schadenfreiheitsklasse. Letztere spiegelt die Unfallbilanz des Fahrers wider und richtet sich danach, wie viel Schäden eine Person über die Jahre der Versicherung gemeldet hat. An diesen Schrauben können Versicherungsnehmer nur bedingt drehen. Allerdings gibt es durchaus einige Punkte, mit denen man selbst auf die Höhe der Versicherung Einfluss nehmen kann.

Seltenes Fahren senkt den Beitrag

Mit am größten wirkt sich die jährliche Fahrleistung auf eine Versicherungsprämie aus. Wer im Jahr nur sehr wenig mit dem Auto unterwegs ist, der kann viel Geld sparen. Fährt man beispielsweise lediglich 5.000 Kilometer im Jahr, liegt die Prämie laut Vergleichsportal Verivox um bis zu 19 Prozent niedriger als bei einer Versicherung mit 15.000 Kilometer. Darüber hinaus profitieren bestimmte Berufsgruppen wie zum Beispiel Beamte. Sie erhalten Rabatte von bis zu 16 Prozent. Ein Eigenheim und eine Garage tragen ebenfalls positiv zur Kfz-Versicherung bei. Ist man in der Lage, sein Auto in der Nacht unterzustellen, gibt es bei vielen Versicherungen Rabatte von bis zu vier Prozent. Die gleiche Prozenthöhe winkt noch einmal, wenn neben der Garage auch ein Eigenheim vorhanden ist.

Sonderwünsche lassen Kosten steigen

Neben Dingen, die sich positiv auf die Versicherungsprämien auswirken können, sorgen viele Sonderwünsche auf Leistungsseite für einen Kostenanstieg. Unter anderem gehört dazu der erweiterte Wildschutz. Möchte man sich gegen Folgeschäden aus Marderbissen oder ähnlichen Dingen absichern, wird dies in der Regel um bis zu neun Prozent mehr kosten. Noch teurer ist die freie Werkstattwahl. Wer selbst entscheiden möchte, in welche Werkstatt er sein Auto schafft, zahlt dafür im Schnitt 14 Prozent mehr, als wenn er sich den Vorgaben der Versicherung beugt.

Den größten Einfluss hat mit 21 Prozent der Schutz vor einer Rückstufung. Möchte man im Schadensfalle nicht in eine teurere Schadensklasse rutschen, verlangt die Versicherung gleich deutlich höhere Prämien. Darüber hinaus empfehlen Experten, die Versicherungsbeiträge möglichst jährlich zu zahlen. Auch wenn monatliche Summen meist sehr klein erscheinen, liegt der Gesamtbeitrag bei dieser Zahlweise oft ein Drittel über dem Jahresbeitrag.