Dienstag, 14. Juli 2020
Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat mit seinen Appellen Erfolg gehabt: Die Techniker Krankenkasse (TK) plant, ihren rund 5,9 Millionen Mitgliedern eine Prämie zu zahlen. Die Politik zeigt sich erfreut über die geplante Ausschüttung, die Konkurrenten der TK aber machen ihre klare Ablehnung deutlich.
Die private Krankenversicherung (PKV) bietet viele Vorteile, die aber nur in guten Tarifen tatsächlich zum Tragen kommen. Vor allem Beamte sind überwiegend zufrieden mit der PKV. Wer an der Krankenversicherung sparen will und billige PKV-Tarife wählt, muss Einbußen bei Leistungen und Beiträgen hinnehmen.
Grundsätzlich darf eine gesetzliche Krankenkasse ihren Versicherten eine Prämie zahlen, wenn nach den Bedingungen eines Wahltarifes keine Leistungen in Anspruch genommen wurden. Doch zusätzliche Staffelrabatte oder ähnliche Vergünstigungen sind in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht erlaubt.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt als eine der wichtigsten Personenversicherungen überhaupt. Nach Angaben des Gesamtverbands der Versicherungswirtschaft (GDV) werden allerdings 30 Prozent der Anträge auf Berufsunfähigkeit nicht von den Versicherungsgesellschaften anerkannt.
Die Einführung der Unisex-Tarife sorgt auf dem deutschen Versicherungsmarkt weiter für Verwirrung. Derzeit können Versicherte nach Abschluss von einem Unisex-Tarif in der privaten Krankenversicherung theoretisch in einen geschlechtsspezifischen Tarif wechseln. Möglich macht dies das Tarifwechselrecht in der PKV. Das...
Zu wenig Geld für die Versorgung älterer Menschen, schlechte Gesundheitssysteme und massiver Personalmangel in Pflegeberufen: All dies sind Gründe, warum die gesundheitliche Versorgung älterer Menschen weltweit nicht immer zufriedenstellend ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Internationalen...
Die Höhe der Zuzahlungen für Medikamente ist auch im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Wie die Apotheker-Bundesvereinigung (ABDA) mitteilt, mussten gesetzlich Versicherte 2010 rund 1,8 Milliarden Euro allein für rezeptpflichtige Arzneimittel zuzahlen. Das sind 70 Millionen Euro mehr als 2009. Schuld sind auch niedrigere Befreiungsgrenzen.
Die Reformvorschläge, die Gesundheitsminister Philipp Rösler Anfang der Woche der Öffentlichkeit vorgestellt hat, sind auf breite Kritik gestoßen. Der geplante Einstieg in die Kopfpauschale scheint damit vom Tisch. Doch der Minister will nachbessern und die Zusatzbeiträge ausweiten.
Am 22. September 2013 findet die Bundestagswahl statt. Mehr als vier Wochen davor liefern sich die deutschen Parteien daher ein Kampf um die Gunst der Wähler. Ein wichtiges Thema in den Regierungs- beziehungsweise Wahlprogrammen der Parteien ist dabei auch die Pflegeversicherung, denn die Bürger werden immer älter.
Die Zusatzversicherungen sind ein wichtiger Bestandteil der privaten Krankenversicherung geworden. Rund 21 Millionen Verträge gibt es in Deutschland. Doch ist eine Zusatzversicherung überhaupt notwendig? Wenn ja, wann? Und welche ist die Beste? Finanztest hat jetzt die Angebote verglichen.
Der sogenannte "Pflege-Bahr" ist seit seiner Einführung immer wieder in die Kritik geraten. Die Reformen der Pflegeversicherung sind nach Ansicht der Kritiker bei Weitem nicht ausreichend und werden den Anforderungen nicht gerecht. Der eingesetzte Expertenbeirat hat nun seinen Bericht vorgestellt.
Der Weg für die staatlich geförderte private Pflegezusatzversicherung ist frei. Bereits vor Monaten hatten sich die Partei-Spitzen von FDP, CDU und CSU grundsätzlich auf die Ausgestaltung des Pflege-Riester geeinigt. Mit der durch das Kabinett beschlossenen Durchführungsverordnung ist das fehlende Puzzleteil für 2013 hinzugekommen.
Laut Bundesversicherungsamt werden die gesetzlichen Krankenkassen bis Ende 2011 eine Reserve von rund sechs Milliarden Euro erwirtschaften. Die SPD fordert daher die Senkung der Beiträge. Für diesen Vorschlag erhält sie jedoch kaum Zuspruch. Durch die Beitragskürzung könnte es zu einer Welle von Zusatzbeiträgen kommen.
In den privaten Krankenversicherungen werden Beitragserhöhungen immer wahrscheinlicher. Die ersten Unternehmen haben bereits Maßnahmen für das Jahr 2016 angekündigt. Bisher sind dabei vor allem Anpassungen für Neukunden geplant. Nur weniger Unternehmen haben allerdings schon detaillierte Angaben zu ihren Plänen...
Die atomare Katastrophe in Japan hat die Gefahren von radioaktiver Strahlung massiv in den Fokus des öffentlichen Bewusstseins und der gesellschaftlichen Diskussion gerückt. Der Blick auf die Katastrophe von Tschernobyl kann nur bedingt für die Voraussage über das Ausmaß der Folgen der japanischen Katastrophe herangezogen werden.
Einen guten Grund zur Hoffnung haben die etwa 4,5 Millionen Mitglieder der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK). Das Sozialgericht in Berlin hat die bereits erhobenen Zusatzbeiträge der Krankenkasse für nicht rechtens erklärt. Die Begründung: Auf das Sonderkündigungsrecht wurde nicht ausreichend hingewiesen.
Die IKK classic schließt eine Fusion mit der angeschlagenen Vereinigten IKK nicht aus. Das gab der ehemalige Geschäftsführer Jaumann auf der letzten Regionalbeiratssitzung in Heidenheim bekannt. Ein Zusammenschluss werde jedoch nur möglich, sofern die Vereinigte IKK ihren Haushalt stabilisiere und keinen Zusatzbeitrag erhebe.
Die Arzneimittelpreise brennen den privaten Krankenversicherungen unter den Nägeln. Während die gesetzlichen Krankenkassen einen Apothekenrabatt erhalten, als Ausgleich für die prompte Zahlung innerhalb von zehn Tagen, bleiben die PKV außen vor. Dabei zahlen die Versicherten ihre Arzneimittel unmittelbar aus...
Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht, sagen sich einige Unionspolitiker und bringen die Frage nach dem Arzneimittel-Sparpaket für die private Krankenversicherung auf einen simplen Nenner: ein Preis für alle. Kurzum: Das Diskussionspapier sieht vor, dass die vom GKV-Spitzenverband...
Schönheitsoperationen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht gezahlt. So muss ein Versicherter eine Fettabsaugung, die aus kosmetischen Gründen vorgenommen werden soll, aus eigenen Mitteln begleichen. Wenn es aber um eine medizinisch notwendige Maßnahme geht, gehen die Ansichten auseinander.

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