Donnerstag, 17. Januar 2019
Es sollte das Jahr der Pflege werden. So hatte es jedenfalls der ehemalige Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) angekündigt. Doch nun ist bereits mehr als die Hälfte dieses Pflegejahres vergangen, und passiert ist so gut wie nichts. Auch der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat noch kein schlüssiges Konzept vorgelegt.
Die Stimmung in der gesetzlichen Krankenversicherung ist weiterhin gut. Viele Krankenkassen teilten bereits mit, bis Anfang 2014 ohne Zusatzbeiträge auszukommen. Auch die BKK Hoesch wird ihren Zusatzbeitrag im Herbst abschaffen. Die meisten Krankenkassen wollen jetzt in einen besseren Service und mehr Leistungen investieren.
Es ist durch ein Urteil geklärt, dass für Zahlungen aus einer Lebensversicherung Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse fällig werden. Das gilt auch dann, wenn das Geld nicht an den Versicherten selbst, sondern an ein Geldinstitut ausgezahlt wird.
Beim Bundesversicherungsamt sind für 2010 die ersten Anträge von Krankenkassen auf Erhebung eines Zusatzbeitrags eingegangen. Das bedeutet für viele gesetzlich Versicherte höhere Kosten. Gesundheitsminister Rösler sieht sich in seinen Plänen zur Neugestaltung des Gesundheitssystems bestätigt.
AOK-Bundeschef Herbert Reichelt rechnet damit, dass es ab 2012 flächendeckend Zusatzbeiträge geben wird. Durch die Erhöhung der gesetzlichen Beiträge ist die Finanzierung des Gesundheitsfonds für 2011 zwar gesichert, 2012 soll es jedoch ein erneutes Defizit geben. Reichelt fordert nun eine Strukturreform von der Regierung.
Mit der City BKK, der Novitas BKK und der Esso BKK erheben drei weitere Krankenkassen ab heute einen Zusatzbeitrag von acht Euro. Von der Beitragserhöhung sind in den drei Betriebskrankenkassen insgesamt rund 230.000 Mitglieder betroffen.
Die Anzahl der abgeschlossenen Verträge zur Berufsunfähigkeit (BU) hat in den letzten Jahren trotz wachsender Beschäftigtenzahlen deutlich abgenommen. Das bestätigen jetzt auch die veröffentlichten Zahlen für 2014 vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). Das trifft sowohl auf die...
Das mediale Echo war groß, als in einem Zeitungsbericht Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherungen von sechs bis acht Prozent prognostiziert wurden. Der Grund seien die schlechte Marktlage und fehlende Zinserträge. Die Branche allerdings macht deutlich: Beitragserhöhungen wird es nicht geben.
Die Problemstellungen, denen sich die private Krankenversicherung derzeit annehmen muss, sind vielfältig. Abgesehen von den anhaltenden Forderungen der Regierungsopposition nach einer einheitlichen Bürgerversicherung sieht sich die Branche mit dem Vorwurf konfrontiert, eine Vielzahl ihrer Tarife würden den Versicherten schlechtere...
Aufgrund der geplanten Beitragserhöhung der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im kommenden Jahr gewinnt die private Krankenversicherung (PKV) an Attraktivität. Die PKV wird damit vor allem für freiwillig Versicherte wieder eine attraktive Alternative. Ein höheres Leistungsangebot und individuelle Tarife locken gesetzlich...
Der Organspendeskandal von Göttingen und Regensburg ist noch nicht völlig aus den Schlagzeilen verschwunden, da bekommt er neue Nahrung. Der Politiker Harald Terpe (Grüne) hat Zahlen von Transplantationen verglichen. Er ist der Meinung, dass Privatpatienten dabei bevorzugt behandelt werden könnten.
Die Ergebnisse des Map-Reports 2013 für die private Krankenversicherung liegen vor. Einen Überraschungssieger gab es bei der inzwischen zum 14. Mal veröffentlichten Studie auch dieses Mal nicht. Der Vorjahreserste, die Debeka Krankenversicherung, steht wieder ganz oben auf dem Treppchen....
Nach Angaben des Bundesversicherungsamtes wird im kommenden Jahr in der gesetzlichen Krankenversicherung ein Defizit von bis zu 15 Milliarden Euro erwartet. Existenzängste lassen immer mehr Unternehmen ihre Fusion mit anderen Krankenkassen planen. Die Angst vor einem möglichen Ruin des Gesundheitssystems wird immer größer.
Erst in diesem Jahr konnten viele Versicherte aufatmen, denn die meisten Krankenkassen konnten 2012 bereits ihre Zusatzbeiträge abschaffen. Im Oktober folgt mit der Deutschen BKK die letzte verbliebene Krankenkasse. Doch Experten orakeln bereits jetzt über eine mögliche Rückkehr des Zusatzbeitrages schon im Jahr 2013.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat ein neues Modell entwickelt, dass es Arbeitnehmern erleichtern soll, pflegebedürftige Angehörige zu betreuen. Erwerbstätige sollen einen Rechtsanspruch auf eine zweijährige Pflegezeit erhalten, in der sie weniger arbeiten und einen Lohnausgleich erhalten. Inzwischen haben Wirtschaft und Politik die Pläne stark kritisiert.
Weil immer noch hunderttausende Versicherte ihre Zusatzbeiträge nicht zahlen, greifen die gesetzlichen Krankenkassen nun zu drastischen Mitteln. Sie drohen säumigen Zahlern mit der Pfändung. Bisher haben unter anderem die DAK und die City BKK die entsprechenden Daten an die Hauptzollämter weitergegeben.
Die von der Regierungskoalition beschlossenen Einsparungen auf dem Arzneimittelsektor sollen nicht nur für die gesetzlichen Krankenkassen gelten. Auch die private Krankenversicherung soll einbezogen werden. Doch die Nutznießer der Regelungen sollen die Versicherten, nicht aber die Aktionäre sein. Entkräftung der Anschuldigungen Gesundheitsminister...

Die Schönheitsoperation

Ja bitte, eine Schönheitsoperation, aber nur aus des Meisters Hand persönlich. Sonst kann es Ärger geben. Eine Frau wollte sich einer Schönheitsoperation unterziehen. Schriftlich vereinbart war, dass der Chefarzt die Operation durchführen sollte. Entgegen dieses Patientenwunsches wurde der Eingriff einem...
Nun ist es endlich so weit: Heute Mittag wurde die Gesundheitsreform im Bundestag beschlossen. Das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes wurde bereits gestern verabschiedet. Heute ging es um die Finanzreform, die für die gesetzlich Krankenversicherten große Veränderungen bedeutet. Erhöhung der...
Nach Angaben des PKV-Verbandes gingen im Jahr 2010 insgesamt etwa 6.000 Beschwerden beim Ombudsmann der privaten Krankenversicherung ein, im Verhältnis zu einer zweistelligen Millionenzahl bei den Verträgen entspricht dies einer doch recht geringen Prozentzahl. Bei der Behandlung von Eingaben...

Unsere Top 3

Weitere Artikel

Folgekosten von Lebendspenden müssen neu geregelt werden

Folgekosten von Lebendspenden müssen neu geregelt werden

Die DKM ist die größte Fachmesse für die Finanz- und Versicherungswirtschaft. Sie findet jährlich in den Westfalenhallen in Dortmund statt. Der Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung, Volker Leienbach, kündigte auf dieser Messe an, dass eine eklatante Lücke in der privaten Krankenversicherung (PKV) geschlossen werden soll.