Dienstag, 18. Juni 2019
Geht es nach den Vorstellungen des Bundesgesundheitsministers, so werden die gesetzlich Versicherten zukünftig nach einer medizinischen Behandlung eine entsprechende Rechnung bekommen. Eine erneute Auseinandersetzung mit einer Prioritätenliste für bestimmte Krankheiten will er aber nicht akzeptieren.
Nach dem Erdbeben in Haiti droht nun eine Seuchenkatastrophe, die weitere Opfer fordern könnte. Unterdessen hat Bundesgesundheitsminister Rösler die Gesundheitswirtschaft um Spenden gebeten. Verbände und Unternehmen der Pharmaindustrie haben ihre Unterstützung zugesagt.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will den Vizedirektor des Verbandes der privaten Krankenversicherung Christian Weber ins Ministerium holen. Er soll maßgeblich an der Erarbeitung der kommenden Gesundheitsreform mitwirken. Nun wurde der Vorwurf des Lobbyismus laut.
Die Bundesländer können die ursprünglich georderte Menge Impfstoff um ein Drittel reduzieren. Darauf haben sich Vertreter der Länder mit dem Hersteller GlaxoSmithKline geeinigt. So werden insgesamt rund 133 Millionen Euro eingespart, wie die niedersächsische Gesundheitsministerin gestern mitteilte.
Schweinegrippe-Impfstoffe mit wirkverstärkenden Zusätzen verursachen nicht mehr Nebenwirkungen als die ohne Wirkverstärker. Das berichtet die Europäische Arzneimittelagentur EMA. Meist treten demnach nur leichte Nebenwirkungen auf, wie bereits die klinischen Tests gezeigt hätten.
Weil eine Impfdosis gegen die Schweinegrippe ausreicht, wird ein Großteil des von den Bundesländern bestellten Impfstoffes nicht gebraucht. Bund, Länder und Pharmaindustrie verhandeln heute über eine Stornierung der Bestellung. Gleichzeitig wird geprüft, einen Teil des Impfstoffs ins Auslands zu verkaufen.
Seit dem 1. Januar 2010 sind die Einreisebeschränkungen der USA für HIV-Infizierte und AIDS-Kranke aufgehoben worden. Betroffene dürfen sich wieder dauerhaft in den Vereinigten Staaten aufhalten, was seit 1987 durch die damals verhängten Einreisebeschränkungen nicht mehr möglich war.
Alle leidenschaftlichen Jogger in Feld und Flur kennen die Vorteile der modernen Laufschuhe. Schon beim Kauf wird genau beschrieben, wie angenehm und positiv die Füße mit diesen Produkten unterstützt werden. Doch neue Erkenntnisse sprechen eine andere Sprache.
Nach der Statistik des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) gibt es in Deutschland wieder mehr Arbeitnehmer, die wegen einer Krankheit nicht an ihrem Arbeitsplatz erscheinen können. In den ersten drei Quartalen 2009 lag der Krankenstand bei vier Prozent.
Zum Anfang des neuen Jahres gibt es einige Änderungen rund um Gesundheit, die gesetzlichen Krankenkassen und soziale Abgaben. In diesem Bereich gibt es Entlastungen, aber auch höhere Belastungen durch die alljährliche Anhebung der Grenzwerte.

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