Oldtimer steigen weiter im Wert – Aber wohin mit dem Vehikel 5, 6, und 7?

Wer hat, der hat! Meist sind es sogar mehrere Oldtimer-Fahrzeuge, die einem Einzelnen gehören und die in gemieteten Garagen oder in eigens gebauten Hallen stehen. Oft streng geheim, damit die Schätzchen nicht Opfer von „Lausbuben-Streichen“ werden. Frei nach dem Motto: Rauf auf den Hänger und hopp! Gemeint sind also die blechernen Werte der Besitzer und Eigentümer von Olds-Mobilen, für die die Oldtimer-Preise in Deutschland im vergangenen Jahr weiter gestiegen sind.

Ermittelt wird der Oldtimer-Index des Verbands der Automobilindustrie (VDA) seit 1999, und lässt seither erkennen, das sich seine Daten knapp verdoppelt haben. Aus den Ergebnissen der Wertschätzungen und Liebhaber-Preise geht hervor, dass der durchschnittliche Wert klassischer Automobile 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent gestiegen ist. Die deutlichste Steigerung gab es bei Fahrzeugen deutscher Marken, gefolgt von den Oldtimern aus den USA, denen aus aus Frankreich, Italien, Japan, Schweden und Großbritannien, die allerdings nur kleinere Wertsprünge machten…

So was möcht‘ ich haben…

Als Renner und als Fahrzeug mit dem höchsten Wertzuwachs – wie schon 2010 – gilt der Citroën 2 CV, die sogenannte Ente. Auf Rang 2 folgt der Renault R4, der sich von Platz 5 hochschaukelte. Somit rutschte der Fiat 500 R und der Porsche 924 auf die Plätze drei und vier. Da darf dann aber der Aufsteiger des Jahres 2011 nicht fehlen, der Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer, der von Platz 21 auf 4 rangiert.

Der Deutsche Oldtimer-Index wird von Jahr zu Jahr vom VDA publiziert, wofür die Daten vom Oldtimer-Informationsdienst Classic-Car-Tax stammen. Dem wiederum liegen die Preise von 88 unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus sieben Herstellernationen zugrunde, die allesamt den deutschen Oldtimer-Markt repräsentieren.