Mit dem iQ hat Toyota ein Auto im Programm, das direkt gegen den Smart antritt bzw. mit dem man dieselbe Kundschaft anspricht. Das Auto ist ebenfalls kompakt bemessen, gilt als sehr sparsam und setzt beim Design ganz eigene Akzente. Allerdings verkörpert der Toyota iQ nicht das günstigste Einstiegsfahrzeug. Während bei Daimler der Einstieg über den Smart erfolgt, setzt Toyota gewissermaßen auf eine Premium-Strategie: Der iQ ist über dem größeren und dennoch günstigeren Aygo angesiedelt.

In der vergangenen Woche hat Daimler die Facelift Version des Smart vorgestellt: Die Schwaben haben ihren Kleinsten noch einmal hübsch gemacht und außerdem auch technisch verbessert. Nun ziehen die Japaner unmittelbar nach: Es wurde ebenfalls eine Facelift Version vorgestellt, die schon bald zu haben ist.

Allerdings hat Toyota auf eine gänzlich andere Strategie bei der Modellpflege gesetzt: Große Änderungen sucht man am Auto vergeblich. Bei den Motoren hat sich beispielsweise nichts geändert: Alle Aggregate (Kaufinteressenten stehen zwei Benzinmotoren sowie ein Dieselmotor zur Auswahl) weisen nach wie vor dieselbe Leistung und denselben Kraftstoffverbrauch auf. Im Wesentlichen konzentriert sich das Facelift auf das Interieur: Das Auto wurde mit Materialien ausgestattet, die hochwertiger wirken.

Zugleich haben die Japaner an der Preisschraube gedreht. Das Einstiegsmodell (iQ Zero) ist gegenüber dem früheren Einstiegsmodell zu einem günstigeren Preis zu haben: Ab 11.900 Euro ist der Kleinstwagen verfügbar – bisher musste man rund 1.000 Euro mehr auf den Tisch legen. Kaufinteressenten müssen auf die Facelift Version übrigens nicht lange warten: Bereits ab diesem Monat soll das Auto verfügbar sein.