Seit einigen Tagen ist die Pkw-Maut wieder ein großes Thema in Deutschland. Der CSU-Politiker Horst Seehofer möchte seine Partei auf die Pkw-Maut einschwören, damit in naher Zukunft ordentlich die Kasse klingelt. Autofahrer dürften sich über dieses Vorhaben jedoch kaum freuen, denn nicht nur Verkehrsteilnehmer aus dem Ausland sondern auch deutsche Autofahrer sollen zur Kasse gebeten werden.

Doch nicht nur in Deutschland könnte das Autofahren teurer werden – in der Schweiz wird es das auf jeden Fall. Wie der ADAC berichtet, werden die Eidgenossen eine Erhöhung des Preises für die Autobahnvignette vornehmen. Autofahrer, deren Wohnsitz sich außerhalb der Schweiz befindet und die gelegentlich Schweizer Autobahnen oder Schnellstraßen nutzen, haben deshalb wenig zu Lachen.
Bislang schlug die Jahresvignette mit einem Preis von 31,50 Euro zu Buche, was einem Preis von 40 Schweizer Franken entspricht. Ab dem ersten August soll der Preis für die Jahresvignette auf 34,50 Euro erhöht werden. Prinzipiell mag jeder Autofahrer diese Preiserhöhung verkraften können, doch letztlich steigt der Preis damit um knapp zehn Prozent.

Wie der ADAC außerdem mitteilt, sind Vignetten für die Schweiz sowie auch für Österreich längst nicht nur an den Grenzübergängen erhältlich. Wer sich dort den Kauf mitsamt der verbundenen Wartezeit ersparen möchte, erwirbt die Vignette einfach schon vorher. Der ADAC verkauft die Vignetten in seinen eigenen Geschäftsstellen, Vertretungen und sogar online. Besonders für Autofahrer, die sich an der Grenze nicht lange aufhalten möchten, sondern eine rasche Durchfahrt anstreben, ist dieser Service enorm praktisch.