Eine Studie, die sich KUBUS nennt, wurde über das Jahr 2010 im Bereich PKV von der MSR Consulting Group GmbH durchgeführt. Die drei Anfangsbuchstaben MSR im Namen des Kölner Unternehmens stehen für Menschen, Strategien, Resultate. Die Firma selbst ist tätig auf dem Gebiet Markforschung und Managementberatung und befasste sich im Rahmen von Kubus damit, wie man Einschnitte im Leistungsangebot, bzw. Erhöhungen der monatlichen Beiträge für privatversicherte Kunden angenehmer durchführen kann. Kubus bedeutet so viel wie „Kundenorientiertes Benchmarking von Prozessen für die Unternehmens-Steuerung“.

Desweiteren werden Umfragen zur Kfz Versicherung, PKV, Rechtsschutz- und Direktversicherungen, sowie neuerdings auch bezüglich Bausparverträgen durchgeführt. Von den insgesamt 10.000 telefonisch Befragten waren 2.300 Personen bei zehn unterschiedlichen Versicherungsgesellschaften krankenversichert.

Zur Verbesserung der Übersicht teilen wir die Kundengruppen in drei Kategorien ein.

  • bH (Beitrag hoch) sind Kunden, die mit deutlich höheren Beiträgen zu rechnen haben, wenn Beitragsanpassungen vorgenommen werden.
  • bN (Beitrag niedrig) sind Kunden deren Beitragserhöhung bei einer Anpassung niedrig(er) ausfällt
  • K (keine), sind Kunden, bei denen keine Beitragsanpassungen (-Erhöhungen) vorgenommen werden

Die Zusammenfassung der PKV-Studie bringt ans Licht, dass viele Kunden lieber auf gewisse Leistungen verzichten oder diese aus eigener Tasche zahlen, wenn es dadurch zu keiner Beitragserhöhung kommt. In Zahlen ausgedrückt, sind 36% der Kunden [Kat. bH] nach einer deutlichen Beitragserhöhung unzufrieden, obwohl die Erhöhung durch eine komplette Übernahme aller Krankheitskosten ausgeglichen wurde. Mit ca. 13% ist der Anteil der unzufriedenen Kunden, deren Beiträge nur mäßig bis gar nicht stiegen, um ungefähr das Dreifache geringer.

Fortsetzung folgt!