Das Informationsportal des PKV-Verbandes ermöglicht ab sofort eine detailreiche Mediziner-Suchfunktion. Durch die Integration der Arzt-Auskunft der Stiftung Gesundheit in das PKV-Informationsportal sollen die Versicherten “gezielt nach den für sie relevanten Aspekten suchen” können, so der zuständige Projektleiter Dr. Thorsten Keßler. Die bundesweit tätige gemeinnützige Stiftung Gesundheit hat nach eigenen Angaben den satzungsgemäßen Auftrag, für eine Förderung der Transparenz im Gesundheitswesen zu sorgen. Dies umfasst die Verleihung des Publizistik-Preises für außerordentliche Veröffentlichungen zu Medizin- und Gesundheitsthemen, die Zertifizierung von Publikationen und Webseiten und die Arzt-Auskunft.

Nach welchen Aspekten gesucht werden kann

Laut Dr. Thorsten Keßler gewährleiste die Stiftung für den Verband der privaten Krankenversicherung eine hohe Aktualität bei den Kontaktdaten der Arztpraxen. Zu den Aspekten, die von den Versicherten gesucht werden können, gehören in erster Linie medizinische Schwerpunkte sowie Servicekriterien wie etwa Hausbesuche und die Erreichbarkeit der Praxis mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Neue Suchfunktion als Ergänzung des Informationsangebots

Die private Krankenversicherung listet auf dem Verbandsportal neben Ärzten und Zahnärzten auch Krankenhäuser. In der Arzneimitteldatenbank können traditionelle Präparate unter anderem mit homöopathischen und pflanzlichen Arzneimitteln verglichen werden. Im Hinblick auf die Leistungspflicht der PKV finden die Versicherten zum Beispiel Informationen zum Arzneimittelgebrauch und den Preisen. Mit der Suchfunktion können sich die PKV-Kunden auf “auf direktem Weg” nach den gewünschten Ärzten, Zahnärzten sowie Krankenhäusern und Arzneimitteln auf die Suche begeben. Darüber hinaus stehen ein ausdruckbarer Organspendeausweis, das Pflegemittelverzeichnis und verschiedene Gebührenordnungen zum Download bereit.

Prüfung von Arztrechnungen möglich

PKV-Versicherte haben die Möglichkeit, ein Programm online zu starten, mit dem sie überprüfen können, ob ihre Arztrechnungen mit den Festlegungen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) übereinstimmen. Nach Eingabe mehrerer Daten, darunter das Rechnungsdatum und der Positionsbetrag, und der anschließenden Prüfung wird ein Ergebnisprotokoll erstellt. Beide Elemente haben laut dem Verband der privaten Krankenversicherung allerdings “keinerlei bindenden Charakter”.